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Verfahren von A bis Z

Krankenversicherung und Pflegeversicherung für Studierende

Während des Studiums besteht eine Kranken- und Pflegeversicherungspflicht. Ein Nachweis darüber ist unter anderem bei der Immatrikulation vorzuweisen.

Studierende können bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres beitragsfrei über die Krankenkasse eines Elternteils oder des Ehepartners mitversichert sein (Familienversicherung). Diese Mitversicherung kann um die Dauer von bereits geleisteten gesetzlichen Diensten (Wehr- und Zivildienst) verlängert werden.

Für die Familienversicherung gilt: Das Einkommen des Mitversicherten darf monatlich 365 Euro nicht übersteigen – bei einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob) beträgt das zulässige Gesamteinkommen 400 Euro. BAföG-Leistungen werden nicht als Einkommen angerechnet.

Mit Vollendung des 25. Lebensjahres müssen sich Studierende selbst versichern. Diese Versicherungspflicht besteht für Studierende grundsätzlich bis zum 14. Fachsemester, längstens bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres. Die Studierenden können ihre Krankenkasse frei wählen.

Der Beitrag für Studierende zur Kranken- und Pflegeversicherung liegt ab 1. Januar 2011 insgesamt bei rund 67 Euro und erhöht sich ab dem Sommersemester 2011 auf rund 78 Euro. Empfänger von BAföG-Leistungen erhalten als gesetzlich Kranken- beziehungsweise Pflegeversicherte einen Zuschuss in Höhe von 62 Euro für die Krankenversicherung und elf Euro für die Pflegeversicherung.

Für Studierende der Dualen Hochschulen gibt es Besonderheiten, die zu beachten sind. Bitte lassen Sie sich von Ihrer Krankenkasse beraten.

Auch Studierende müssen bei der Inanspruchnahme von Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung Zuzahlungen leisten.

Gebühren

keine

Rechtsgrundlage

Zuständigkeit

Ihre Krankenkasse

Unterlagen

keine