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Verfahren von A bis Z

Eichung von Messgeräten beantragen

Ob ein Messgerät geeicht sein muss, entscheidet sich nach seinem jeweiligen Einsatzbereich. Messgeräte der Einsatzbereiche "geschäftlicher und amtlicher Verkehr" sowie "Überwachung des Straßenverkehrs" müssen geeicht sein.

Für Messgeräte folgender Einsatzbereiche besteht teilweise Eichpflicht:

  • Arbeitsschutz

  • Umweltschutz

  • Strahlenschutz

Gültigkeitsdauer

Eine Eichung ist zwischen 6 Monaten und mehreren Jahren gültig.

Tipp: Informationen über das Eichwesen in Baden-Württemberg finden Sie auf den Seiten des Regierungspräsidiums Tübingen - Eich- und Beschusswesen.

Ablauf

Sie müssen die Eichung bei dem Eichamt beantragen, in dessen Bezirk das Messgerät aufgestellt ist. Bei transportablen Messgeräten können Sie den Antrag auf Eichung auch bei jedem anderen Eichamt stellen.

Messgeräte für Elektrizität, Gas, Wasser oder Wärme müssen Sie einer staatlich anerkannten Prüfstelle zur Eichung vorlegen.

Hinweis: In besonderen Fällen kann der Messgerätebesitzer oder die Messgerätebesitzerin zum Transport oder zur Bereitstellung der notwendigen Prüfmittel verpflichtet werden.

Dies betrifft vor allem größere Industrie- und Fahrzeugwaagen, bei denen Gewichte und möglicherweise ein Belastungsfahrzeug benötigt werden.

Fristen

Antrag: mindestens 10 Wochen vor Ablauf der Gültigkeit beim zuständigen Eichamt

Gebühren

Gebühren nach der Mess- und Eichgebührenverordnung

Rechtsgrundlage

Voraussetzungen

Das Messgerät muss mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Bauartzulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt

  • allgemeine Zulassung zur Eichung bzw. Baumusterprüfbescheinigung

  • bei EG-Bauartzulassung: Bauartzulassung einer europäischen Zulassungsbehörde

  • Konformitätsbewertung nach nationalen Vorschiften, europäischer Messgeräterichtlinie oder nach europäischer Waagenrichtlinie (CE-Kennzeichnung)

Zuständigkeit

  • das zum Regierungspräsidium Tübingen zugehörende Eichamt, in dessen Bezirk das Messgerät aufgestellt ist oder dem das Messgerät vorgelegt wird

  • die staatlich anerkannten Prüfstellen bei Messgeräten für Elektrizität, Gas, Wasser oder Wärme

Unterlagen

  • Technische Unterlagen in deutscher Sprache (z.B. Bedienungsanleitung, Schaltpläne).

  • Bescheinigungen zum Nachweis der Eichfähigkeit (z.B. Baumusterprüfbescheinigung, Bauartzulassung).

In besonderen Fällen können weitere Unterlagen erforderlich sein (z.B. Messanlagenbrief).

Lebenslagen dieses Verfahrens