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Konversionsentwicklungskonzept für den Konversionsraum Meßstetten

Aktuelles zum KonversionsEntwicklungsKonzepts (KEK)

Mit der offiziellen Schließung der Zollernalb-Kaserne Meßstetten zum 30. Juni 2014 verbleibt in Meßstetten lediglich noch ein sogenannter abgesetzter Technischer Zug mit ca. 20 Dienstposten zur Betreuung der Radarstellung auf dem Weichenwang. Von der Aufgabe der militärischen Liegenschaften und dem damit verbundenen Dienstpostenabbau ist der gesamte Konversionsraum, insbesondere jedoch die Stadt Meßstetten, massiv betroffen.

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart hat den betroffenen Kommunen die Möglichkeit eröffnet, für den betroffenen Konversionsraum ein sogenanntes kommunales KonversionsEntwicklungsKonzept (KEK) mit dem Ziel einer zukunftsfähigen und realisierbaren zivilen Nachfolgenutzung zu entwickeln.
Zum Konversionsraum Meßstetten gehören neben Meßstetten als hauptbetroffene Kommune außerdem noch die Gemeinden Nusplingen, Obernheim, Schwenningen, Winterlingen und Straßberg.

Im Laufe des KEK-Prozesses wurde im Januar 2014 eine Online-Befragung von Unternehmern durchgeführt. Darüber hinaus wurden die Bürger dazu aufgefordert, sich in den Prozess für das Entwicklungskonzept ebenfalls miteinzubringen. Diese speziell eine Bürgerbeteiligungsplattform wurde auch sehr rege genutzt.

Neben diesen Beteiligungsmöglichkeiten wurden gleich mehrere Facharbeitsgruppen zu den Themenbereichen „Wirtschaft“ (u.a. mit Nachnutzung Kaserne), „Lebensqualität für Jung und Alt“ und „Citymarketing eingerichtet, wo die Bürger ebenfalls die Möglichkeit hatten, ihre Ideen und Anregungen einzubringen und somit an dem gesamten Entwicklungsprozess mitzuwirken.

Aktuell wird von den beteiligten Fachbüros der Endbericht zum KonversionsEntwicklungsKonzept ausgearbeitet. Dieser wird dann im Frühjahr 2015 Rahmen einer Bürgerinformation der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Informationen zu dem KEK-Prozess findet man auch unter folgender Internetadresse www.konversionsraum-messstetten.de

Für die Ausarbeitung des Konzepts sowie die Begleitung des gesamten Verfahrens zeichnen sich die beiden Büros Neuland+ aus Aulendorf und cdi-Projekte aus Friedrichshafen verantwortlich.

Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA)

Aktuell wird die Kaserne zumindest teilweise als Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge genutzt. Diese Nutzung ist bis Ende 2016 befristet. Nachdem die bislang einzige Aufnahmestelle für Flüchtlinge und Asylbewerber in Karlsruhe hoffnungslos überfüllt war, musste die Landesregierung im August dieses Jahres kurzfristig reagieren und in Abstimmung mit der Gemeinde eine weitere Erstaufnahmestelle einrichten.

Stadtverwaltung Meßstetten
Thomas Faigle, Konversionsbeauftragter

Ansprechpartner

Thomas Faigle
-Konversionsbeauftragter-
Stadtverwaltung Meßstetten
Hauptstraße 9
72469 Meßstetten
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thomas.faigle@messstetten.de