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Die attraktive Wohnbauförderung der Stadt Meßstetten für junge Familien

Richtlinien zur Wohnungsbauförderung für junge Familien vom  01. Januar 2008, geändert mit Wirkung vom 01. Februar 2015

Die Stadt Meßstetten fördert den Bau und Erwerb von Wohngebäuden durch junge Familien.

Wer kommt in den Genuss der Förderung?

Ehepaare, auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaften und Alleinerziehende mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind.

Was wird gefördert?

Der Bau und der Erwerb eines Wohngebäudes in Meßstetten; darunter fallen Einfamilien-, Zweifamilien- und Reihenhäuser, nicht aber Eigentumswohnungen.

Wie hoch ist die Förderung?

Hier wird nach den familiären Verhältnissen des Bauherrn/Erwerbers und nach dem Alter des  erworbenen Gebäudes unterschieden:

Familien in der Gründungsphase (beide Partner haben das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet) erhalten einen Grundbetrag von 2.000 €.

Für jedes im Haushalt lebende Kind erhält die Familie eine Förderung. Dazu zählen alle Kinder, die bereits geboren sind und die in den kommenden fünf Jahren nach dem Erwerb des Gebäudes bzw. nach Erteilung einer Baugenehmigung bzw. Eingangsbestätigung im Rahmen des Kenntnisgabeverfahrens noch geboren werden.

  • a.) Für den Neubau eines Wohngebäudes beträgt der Zuschuss je Kind 3.000 €.
  • b.) Für den Erwerb eines Wohngebäudes beträgt der Zuschuss je Kind 2.000 €.
    Werden für ein Wohngebäude, das zum Zeitpunkt des Erwerbs älter als 50 Jahre alt ist, innerhalb von fünf Jahren nach dem Erwerb Sanierungskosten von mindestens 50.000 € (Fremdrechnungen ohne Eigenleistungen) nachgewiesen, erhöht sich dieser Förderbetrag auf 6.000 € je Kind.

Der Höchstbetrag der Förderung beträgt beim Bau eines Wohngebäudes 11.000 €, beim Erwerb eines Wohngebäudes, das nicht älter als 50 Jahre ist 8.000 € und beim Erwerb und der Sanierung eines Wohngebäudes, das älter als 50 Jahre ist 20.000 €.

Erwerb von Wohngebäuden innerhalb einer Familie

Die Förderung des Erwerbs von Wohngebäuden innerhalb einer Familie wird bei verwandtschaftlichen Verhältnissen des ersten und zweiten Grades nicht gewährt. Ist das Gebäude älter als 50 Jahre und geht mit dem Erwerb gleichzeitig eine grundlegende Sanierung (> 50.000 € an Fremdrechnungen) einher, so findet dieser Ausschluss keine Anwendung.

Welche weiteren Bedingungen sind an eine Förderung geknüpft?

Beim Neubau von Wohngebäuden ist das Bauvorhaben innerhalb von drei Jahren – ab dem Datum der Baugenehmigung bzw. der Eingangsbestätigung beim Kenntnisgabeverfahren – zu beziehen.

Die Zweckbindung des Zuschusses beträgt zehn Jahre. D.h., falls das geförderte Wohngebäude innerhalb von zehn Jahren veräußert oder der Zwangsverwaltung unterworfen wird oder nicht mindestens einer  der Zuschussnehmer zehn Jahre im Gebäude wohnt, ist der Förderbetrag an die Stadt zurückzuzahlen.

Die Förderung wird bis zu einem Haushaltseinkommen in Höhe von 66.000 €/Jahr (zu versteuerndes Einkommen) gewährt. Der maßgebliche Zeitraum für die Berechnung des Einkommens ist das Kalenderjahr vor der Antragstellung.
Wird bei der späteren Geburt von Kinder(n) diese Einkommensgrenze eingehalten, ist eine Förderung auch dann möglich, wenn zum Zeitpunkt des Kaufvertrags bzw. Baugenehmigung oder Eingangsbestätigung nach dem Kenntnisgabeverfahren keine Förderung aufgrund der Überschreitung der Einkommensgrenze möglich war.

Wann wird der Zuschuss ausgezahlt?

Die Förderung wird beim Neubau eines Wohngebäudes mit Erteilung der Baugenehmigung bzw. Eingangsbestätigung im Kenntnisgabeverfahren ausgezahlt.
Beim Erwerb eines Wohngebäudes wird die Förderung mit Abschluss des Kaufvertrags ausgezahlt.
Beim Erwerb eines Wohngebäudes, das mindestens 50 Jahre alt ist, wird der anteilige Förderbetrag (4.000 € je Kind) beim Nachweis von Sanierungsinvestitionen, die innerhalb von 5 Jahren mindestens 50.000 € (Fremdrechnungen ohne Eigenleistungen) betragen, ausgezahlt.

Wie wird ein Antrag gestellt?

Die Antragstellung erfolgt formlos bei der Stadtverwaltung Meßstetten – Stadtkämmerei –
innerhalb von 6 Monaten nach Erteilung einer Baugenehmigung bzw. Eingangsbestätigung im Kenntnisgabeverfahren oder Abschluss eines Kaufvertrags mit den erforderlichen Unterlagen (Kaufvertrag, Geburtsurkunde, Einkommensnachweise). Diese Antragsfrist von 6 Monaten gilt auch bei Erhöhungsanträgen aufgrund der nachfolgenden Geburt von Kindern.

Ihre Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung

Bei Fragen stehen Ihnen folgende Mitarbeiter gerne zur Verfügung:

Wohnbauförderung

Jürgen Buhl

Wohnbauplätze

Thomas Faigle